Hochschulen, am Boden bleiben.
Und mal weniger fliegen.

Das Wenig-Flieger-Programm von Flyless.

Das gibt es natürlich nicht.

Aber Sie können mit jedem Flugverzicht Reputation und Glaubwürdigkeit sammeln.

Unterstützt werden diese Anstrengungen von vielen Hochschulen, die nicht nur höhere Ausgaben für Zugreisen, sondern oft auch bei Zugreisen anfallende Übernachtungen als Reisekosten anerkennen.



Vielleicht halten Sie es auch mit André Thies, der im Januar 2021 in "Forschung & Lehre" schrieb:

Die von zahlreichen Universitäten und Forschungseinrichtungen veröffentlichen Klimaschutzpläne weisen die Gemeinsamkeit auf, dass "Forderungen mit Vorliebe zu Lasten Dritter erhoben [werden], genauer gesagt zu Lasten des Steuerzahlers."

"Erstens ist mir bislang von keinem einzigen Befürworter des Kompensationswesens die Bereitschaft zu Ohren gekommen, die Kompensation für Dienstflüge aus eigener Tasche zu   bezahlen. Durch Gesetzesnovellen wie dem baden-württembergische Klimaschutzgesetz, welches verpflichtende Flugkompensation aus Haushaltsmitteln vorsieht, leistet die Legislative der Verlagerung von Verantwortung vom Individuum auf die Gemeinschaft sogar Vorschub. Zweitens fehlt dem Kompensationswesen in seiner derzeitigen Form öffentliche Verifizierbarkeit. Drittens täuschen die heutigen Kompensationspreise über die tatsächlichen Kosten wirksamen Klimaschutzes im Flugverkehr hinweg. "

https://www.forschung-und-lehre.de/management/rettet-ein-co2-neutraler-campus-das-klima-3381/